Samstag der 13. Mai 2017 war die letzte Gelegenheit vor den Wahlen am folgenden Sonntag mit großer Mannschaft die Aufmerksamkeit der Haaner Bürgerinnen und Bürger auf die FDP und ihre Argumente zu richten.      

 

  

 

Zum Glück trat die Wettervorhersage mit möglichen kräftigen Regenschauern nicht ein. Und so konnte die Wahlkampftruppe rund um den FDP-Wahlstand bei überwiegend sonnigem Wetter zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf dem Neuen Markt mit bunten Werbegeschenken erfreuen sowie interessante Gespräche führen. 

 

 

Dabei traf das Angebot der FDP auf überwiegend freundliche Aufnahme und den FDP-Wahlkämpfern wurde häufig viel Glück und Erfolg bei der Abstimmung gewünscht. 

 

Am Mittwoch trafen sich Mitglieder und Freunde der Haaner FDP zum liberalen Stammtisch im Restaurant Chau. Als Gast war dazu der aktuelle Landtagskandidat der FDP im Südkreis Dirk Wedel eingeladen. 



Nach der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Ortsvorsitzenden Reinhard Zipper, bedankte sich Dirk Wedel in einem kurzen Grußwort für die Einladung zum Stammtisch und wünschte vor allem den aktiven Wahlkämpfern Glück und Durchhaltevermögen in der noch kurzen heißen Endphase des Wahlkampfes und bedankte sich für die große Unterstützung, die er durch die Haaner FDP erfahre.

 

 

Vielfältig und durchaus nicht immer bierernst waren dann die Gespräche, die sich in der gemütlichen Atmosphäre des Restaurants Chau entwickelten, was nicht zuletzt an der gelungenen Mischung aus älteren und jüngeren Parteimitgliedern und Gästen lag. Wie bereits am Ortsparteitag im April dieses Jahres angekündigt, werden die Haaner Liberalen zukünftig mit größerer Regelmäßigkeit zum Stammtisch einladen.

 

Pünktlich um 10:00 Uhr fand sich das Team der Haaner FDP auf dem Neuen Markt ein, um den Haaner Bürgerinnen und Bürgern einen bunten Ostergruß darzubieten. Dabei wurden die Haaner Kernmannschaft zeitweise vom FDP-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Dirk Wedel (Bildmitte mit grüner Hühnchentasche) tatkräftig unterstützt.

 

 
Viele Haaner Marktbesucher ließen sich durch die Ostergabe, Schokotäfelchen mit buntem Ostergruß der Haaner FDP, den trist grauen Tag ein wenig aufhellen.

 

 

 

 

Für die Haaner FDP ist es jedes Jahr eine
besondere Herausforderung, die Haanerinnen
und Haaner mit einer eigenen, originellen Idee
zum Osterfest zu überraschen.

 

 

 

 

Für Ingrid Schüffner und Eva-Lotta Dahmann, wie für das Gesamte Team stand wieder einmal fest: Freude zu schenken ist uns selbst das größte Vergnügen.

 

 

 

Als Reinhard Zipper, der alte und neue Ortsvorsitzende der Haaner FDP, seinen Geschäftsbericht auf die Leinwand des „Savoy“ projizierte,  gab es keinen Grund den „Teufel an die Wand zu malen“: Die Partei sieht sich hinsichtlich Mitgliederzahl und Finanzen für die anstehenden Wahlkämpfe gut aufgestellt. Nur mehr Bereitschaft Jüngerer sich auch in der Kommunalpolitik zu engagieren, wünschte er sich ebenso wie Bundestagskandidatin Martina Reuter. Die Hildenerin, bisher selbst vor allem kommunalpolitisch aktiv, stellte sich ihren Haaner Parteifreunden mit einem Grußwort vor.

Ohne Gegenstimmen wiedergewählt wurden nach Reinhard Zipper beim Ortsparteitag auch sein Stellvertreter Michael Ruppert, Schatzmeister Patrick Sobbe und Schriftführer Thomas Kirchhoff. Neu im Vorstand als Beisitzer (neben Eva-Lotta Dahmann, Ingrid Schüffner und Alexander Höhn) ist Dirk Raabe, der seit Anfang März die Liberale Fraktion auch im Rat verstärkt.

Mit dessen Arbeit, insbesondere in der Haushalts- und Finanzpolitik, setzte sich Fraktionsvorsitzender  Michael Ruppert kritisch auseinander: Das Haushaltssicherungskonzept (HSK) der Gartenstadt hänge nicht nur am „sprichwörtlich seidenen Faden“, der drohende Absturz in den „Nothaushalt“ sei lediglich auf dem Papier vorläufig vermieden worden, dank „schön gerechneter“ Annahmen und bereits eingeplanter weiterer Steuererhöhungen. Die aber belasteten nicht nur die Bürger sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Haan. Der eigentlich finanzstarken Stadt fehlten nicht nur die Millionen, die sie für den „Kommunal-Soli“ und die „Deutsche Einheit“ abgeben muss, sondern vor allem der hinreichende Mehrheitswille in Rat und Verwaltung zu entschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen.

Örtliche Presse

                                                                                                                   Datum:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die FDP-Fraktion stellt den Antrag, die im Februar vom  Rat beschlossene Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen im Jahr 2017 dahingehend zu ändern, dass künftig Sondergenehmigungen zur Ladenöffnung während bestimmter innerstädtischer Veranstaltungen für alle Einzelhändler der Innenstadt gelten.

Im Vertrauen darauf, dass die Regelung insbesondere hinsichtlich des Geltungsbereichs zwischen Einzelhandel und Verwaltung im Vorfeld abgestimmt wurde, beschloss der Rat in seiner Sitzung am 21. Februar die o. g. Verordnung. Wie sich nachträglich herausstellte gab es aber zwischen den Beteiligten gravierende Kommunikationsdefizite und Missverständnisse. Dies führte schließlich zu der absurden Situation, dass während des Brunnenfestes nur den Einzelhändlern  die Sonntagsöffnung erlabt war, deren Geschäfte rund um die Fußgängerzone Neuer Markt und Dieker Straße gelegen sind. Geschäfte an der Friedrichstraße, der Kaiserstraße und am Windhövel blieben hingegen außen vor.

Die FDP-Fraktion ist der Ansicht, dass die Innenstadt ganzheitlich als sozio-ökonomischer Bereich zu betrachten ist. Veranstaltungen mit hoher Attraktivität für Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung betreffen das gesamte innerstädtische Gebiet und nicht nur den unmittelbaren Veranstaltungsort.  Aufgrund der geringen Ausdehnung der Innenstadt ist die Unterscheidung zwischen Einzelhändlern im Veranstaltungsbereich und solchen im benachbarten Umfeld bei der Genehmigung der Sonntagsöffnung willkürlich und diskriminierend. Hier muss Abhilfe geschaffen werden, bevor erneut Einzelhändler benachteiligt werden und der innerstädtische Frieden Schaden nimmt.

Die FDP-Fraktion schlägt daher vor, dass allen Händlern der Innenstadt bei Veranstaltungen mit sonntäglicher Ladenöffnung freigestellt wird, ob sie Ihre Geschäfte öffnen oder nicht. Der zwangsweise Ausschluss von Geschäften im Innenstadtbereich ist nicht hinnehmbar. Der Innenstadtbereich soll dabei dem Handlungskonzept Innenstadt Haan entsprechend das Gebiet zwischen Alter Kirchplatz im Osten und Schillerstraße im Westen sowie der Kaiserstraße im Süden und der Dieker Straße einschließlich Mittelstraße im Norden umfassen (Altes Dorp). Dies steht durchaus im Einklang mit dem Ladenöffnungsgesetz NRW, dass einen klaren Bezug des Geltungsbereichs der Sonntagsöffnung mit der Veranstaltung fordert. Eine Beschränkung auf die unmittelbare Nachbarschaft zum Veranstaltungsort wird dabei nicht gefordert.

Den Versuch der WLH, quasi die Genehmigung der Gewerkschaft Verdi einzuholen, hält die FDP-Fraktion für fatal. Verdi verfolgt gesellschaftliche und machtpolitische Ziele, die auf eine gänzliche Untersagung der Sonntagsöffnung hinauslaufen. Die Willensbildung in Rat und Verwaltung hat jedoch allein im Interesse der Haaner Bürger und des ortsansässigen Einzelhandels in zu erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift                                Funktion