Die Stadt Haan steht hinsichtlich des Haushaltes seit 2010 unter der Aufsicht der Kommunalaufsicht, das heißt des Kreises Mettmann. Der Haushalt kann seit Jahren nicht ausgeglichen werden, das heißt, die Stadt gibt mehr aus als sie einnimmt. Die Stadt Haan hat daher ein Haushaltssicherungskonzept so aufgestellt, dass spätestens im Jahr 2020 der Haushaltsausgleich wieder erreicht werden kann. Der im Jahre 2010 erstellte und seither fortgeschriebene Plan sieht einen starken Verzehr des Eigenkapitals vor, bevor die Sicherungsmaßnahmen, im Wesentlichen Steuererhöhungen, zum Haushaltsausgleich im Jahre 2020 führen sollen.

Nun stellen wir anlässlich der Haushaltsabschlüsse, die immer erst eineinhalb bis zwei Jahre nach Schluss des betreffenden Haushaltsjahres offengelegt werden, fest, dass die Prognosen stets deutlich zu negativ waren im Vergleich zu den tatsächlichen Ergebnissen. Allein für die Jahre 2012 und 2013 ergibt sich so ein um ca. 12 Mio. € geringerer Fehlbetrag als in den Planungen angenommen. Im Hinblick auf die immensen Herausforderungen, mit denen sich die Stadt Haan konfrontiert sieht, muss daher gefragt werden, wie diesen mit den begrenzten Mitteln begegnet werden kann. Zum Neubau des städtischen Gymnasiums kommen weitere Großprojekte, wie die Neuordnung der Haaner Schulstruktur, die Unterbringung und Integration einer stark wachsenden Zahl von Kriegsflüchtlingen. Schließlich soll auch noch ein wesentlicher Schub in Bezug auf die Weiterentwicklung und Attraktivierung der Haaner Innenstadt in den kommenden zehn Jahren geschultert werden. 

Es ist höchste Zeit für einen ehrlichen Kassensturz und eine realistische Planung der Haushaltsentwicklung. Oberstes Ziel bleibt der ausgeglichene Haushalt im Jahre 2020, auch der Neubau des Gymnasiums darf nicht mehr gefährdet werden. Für alle weiteren Ziele sind flexible und effiziente Planungen gefragt, die nach Ansicht der FDP keine weiteren Steuererhöhungen beinhalten sollen.

Der Kern des Entenrennen-Teams traf sich am 23. Oktober, um die Veranstaltung  vom 30. August nachzuarbeiten und Schlüsse für zukünftige Entenrennen zu ziehen. 

Zunächst wurde eine Bilanz des letzten Rennens gezogen. Dabei sprach der Ortsvorstand allen Helfern seinen Dank für den herausragenden Einsatz am wohl heißesten Tag des Jahres aus. Ein ganz besonderer Dank ging an Ulrieke und Arnd Vossieg, die mit ihren umfassenden Arbeiten zur Vorbereitung und Durchführung das 5. Haaner Entenrennen erst möglich gemacht haben. 

Das nun schon zum 5. Mal durchgeführte Haaner Entenrennen erfreut sich inzwischen so großer Beliebtheit, dass die Organisatoren durch den Ansturm von 167 teilnehmenden Kindern an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stießen. Insbesondere die Betreuung der Wartenden an der Registrierung  wurde als verbesserungsfähig angesehen. 

Doch nicht die festgestellten oder vermeintlichen Defizite, sondern die Begeisterung der teilnehmenden Kinder beeindruckten das Team und das Fazit war: Auch im nächsten Jahr soll es ein Haaner Entenrennen auf der kleine Düssel geben. Es wird dann das 6. sein.

 

Währens der Vorbereitungen, der Durchführung und der Siegerehrung des 5. Haaner Entenrennens am 30.08. 2015 auf der kleinen Düssel in Gruiten-Dorf boten die rührigen Helferinnen und Helfer der Haaner FDP Teilnehmern und Besuchern Softdrinks, Kaffee und Kuchen an. Diese wurden von der FDP gestiftet und unentgeltlich abgegeben. Zahlreiche Genießer wollten sich dennoch erkenntlich zeigen und fütterten die aufgestellte Spendensäule.

So kamen gut 150,00 € zusammen. Der Vorstand der Haaner FDP beschloss daraufhin, die Summe auf 250,00 € aufzustocken.
Sie wird dem Förderverein der Gesamtgrundschule Gruiten zur Unterstützung seiner Arbeit für Gruitener Kinder zur Verfügung gestellt.

 

Am 30. August 2015 war es endlich wieder so weit und es hieß „Enten zu Wasser“. Nach einjähriger wahlkampfbedingter Pause veranstaltete der FDP-Ortsverband Haan das insgesamt 5. Haaner Entenrennen auf der kleinen Düssel in Gruiten Dorf. Auch Petrus hatte offensichtlich seine Freude und spendierte einen der heißesten Tage dieses Sommers. 

Der Andrang der teilnehmenden Kinder und Begleitungen übertraf alle Erwartungen. Mit 167 Startern hatte keiner gerechnet und so verzögerte sich der Start durch die Registrierung der letzten Enthusiasten um etwa ein viertel Stunde.

 

 

Die Wartezeit wurde den Besuchern  mit Getränken und Kuchen an den beiden Buffets versüßt.  

 

 

Doch schließlich hieß es auf Kommando von Arnd Vossieg „Enten zu Wasser“, Und der Start wurde wieder von Bürgerneister vom Bovert freigegeben.

 

 

Auf der ersten Etappe, von der Brücke an der katholischen Kirche bis hinter die Straßenüberführung beim Haus am Quall, erschwammen sich die Quietscheenten ihre Ausgangspositionen für die Schlussetappe bis ins Ziel an der Mündung der kleinen in die große Düssel. Einen Eindruck von der tollen Stimmung vermittelt das Video vom Zwischenhalt nach der ersten Etappe.

Am Ziel wurden die Enten entsprechend ihrem Einlauf registriert und dann ging es zurück auf den Anger neben dem Haus am Quall zur Siegerehrung. 

 

 

Leider forderte die Hitze ihren Tribut und nicht alle Kinder konnten die Preisverteilung abwarten. So blieben einige ausgesetzte Gewinne  zurück.
Die in der folgenden Liste aufgeführten Kinder können sich per Email an den Ortsverband der FDP wenden. 

 

 

Wir werden dann dafür sorgen, dass die Preise noch ihre Gewinner erreichen. Herr Balkenhagen hat zwar außerhalb der Wertung am Rennen teilgenommen, sollte hierfür aber die ihm zustehende kleine Ente erhalten.

Insgesamt war es wieder ein tolles Erlebnis für Kinder samt erwachsenem Anhang und die Veranstalter. Wir freuen uns bereits auf eine Neuauflage.

 

 

Am 05.08.2015 trafen sich Mitglieder der Haaner FDP zu ihrem turnusmäßigen Stammtisch in der Gaststätte zur Brücke in Haan. Ungewöhnlich groß war diesmal das Interesse externer Gäste an der traditionell formlosen Zusammenkunft. So wurden Herr Greeff, der Mitglied der CDU-Ratsfraktion ist, sowie die zwei Kandidatinnen für das Bürgermeisteramt Frau Dr. Warnecke und Frau Haage recht herzlich in der Runde willkommen geheißen. 

In seiner Begrüßung erinnerte der Ortsverbandsvorsitzende Reinhard Zipper an den gelungenen FDP-Empfang, der am 30. Mai in der Heidberger Mühle stattfand. Der Empfang stand unter dem Motto 70 Jahre FDP in Haan, 50 Jahre Friedhelm Kohl im Rat der Stadt Haan sowie 40 Jahre Selbstständigkeit der Stadt nach der Abwehr der drohenden Eingemeindung von Haan nach Solingen und Gruiten nach Wuppertal. Des Weiteren verwies Reinhard Zipper auf das bevorstehende Entenrennen auf der kleinen Düssel am 30. August. Hierfür werden noch einige helfende Hände und weitere Kuchenspenden benötigt.

Nach einer kurzen Präsentation über Entwicklungen der städtischen Finanzen in den letzten Jahren konzentrierten sich die Gespräche darauf, wie deren Zustand und die weiteren Planungen der Verwaltung zu bewerten seien. Hieraus ergaben sich einige offene Fragen, die mit der Verwaltung im Rat und in den zuständigen Fachausschüssen zu erörtern sein werden. Ebenfalls breiten Raum nahm die Problematik der sprunghaft zunehmenden Zuweisung von Flüchtlingen ein. Eine menschenwürdige und möglichst integrative Unterbringung und Betreuung der eintreffenden Menschen stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen, die auch Auswirkungen auf wichtige städtische Projekte haben werden. Es wurde Angeregt, die Verwaltung aufzufordern, den kommenden Aufwand für die Aufnahme der Flüchtlinge zeitnah abzuschätzen, um dann mit dem Rat zu erörtern, wie dieser zusätzliche Aufwand aus dem laufenden Haushalt erwirtschaftet werden kann. Einfache Lösungen der Vergangenheit, bei denen in erster Linie Erhaltungsmaßnahmen der städtischen Infrastruktur gestrichen wurden, müssen dabei vermieden werden.

Es war einer der politischsten Stammtische der Haaner FDP seit längerer Zeit. Er endete erst in den späten Abendstunden, was für das hohe Interesse der Teilnehmer an den Gesprächsthemen spricht.