Am 30. August 2015 heißt es wieder: „Enten zu Wasser!“ Dann veranstaltet die Haaner FDP das fünfte Entenrennen auf der kleinen Düssel in Gruiten-Dorf. 

Ab 13:30 Uhr wird das Entenrenn-Team wieder neben dem Haus am Quall bereit stehen, um die Teilnehmer für das Rennen zu registrieren und die Rennenten zuzuweisen. Um 15:00 Uhr wird dann schließlich das Kommando zum Wassern der Enten ertönen

und der Rennleiter wird die Rennenten auf den Weg auf der kleinen Düssel von der katholischen Kirche bis zur Mündung in die (große) Düssel schicken.

Den Trainern der schnellsten Enten winken wieder attraktive Preise, die bei der abschließenden Siegerehrung überreicht werden.

 

Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer wird gesorgt. Mit Kuchen, Kaffee und Soft Drinks lassen sich die Renn- und Wartezeiten gut verbringen. Da muss nur noch das Wetter mit spielen für ungetrübte Begeisterung von Jung und Alt.

 Weitere Informationen finden Sie hier im PDF.

Hier finden Sie eine Diashow mit Bildern vom FDP-Jubiläumsempfang vom 30.05.2015.

Bilder und Diashow © wolf de haan

Unter dem Motto „40 Jahre freies Haan, 50 Jahre Friedhelm Kohl im Rat der Stadt Haan, 70 Jahre Freie Demokraten“ hatte die Haaner FDP Vertreter aus Politik und Gesellschaft zu einem Empfang in die Heidberger Mühle eingeladen. Trotz zahlreicher paralleler Veranstaltungen fand die Einladung hohe Akzeptanz und so konnte Michel Ruppert im Namen von Vorstand und Fraktion der Haaner FDP ca. 80 Gäste in dem geschmackvoll dekorierten Veranstaltungssaal der Heidberger Mühle begrüßen.

 

In seiner Eröffnungsrede hob Michael Ruppert die großen Entscheidungen der Vergangenheit hervor, die Haan und Gruiten vor 40 Jahren vor der Eingemeindung nach Solingen, respektive Wuppertal, bewahrten und schließlich auch zum Erhalt der Selbstständigkeit der Stadtsparkasse Haan führten. An all diesen großen und auch weiteren wichtigen Entscheidungen hatte Friedhelm Kohl während seiner insgesamt 50 Jahre währenden Mitgliedschaft im Rat der Stadt Haan hervorragenden Anteil. Dabei hatten die Belange der Stadt Haan für Ihn immer Vorrang vor landes- und auch kreispolitischen Interessen - auch wenn sie aus der eigenen Partei stammten. 

Als Festredner nahm der frühere Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen und heutige Vorsitzende des Rechtsausschusses im NRW-Landtag Dr. Ingo Wolf das Thema der ehrenamtlichen Tätigkeit auf. 

Er wies darauf hin, dass in den britischen und amerikanischen Besatzungszonen schon bald nach dem Kriegsende im Mai 1945 sich in vielen Orten, so auch in Haan, demokratische Parteien wieder oder neu gründeten. Dies geschah ehrenamtlich und unter äußeren Bedingungen, die es schwer machten das tägliche Überleben zu sichern. In heutiger Zeit, und dies gilt nicht nur für die politische Arbeit, nimmt die Bereitschaft sich dauerhaft ehrenamtlich zu betätigen stetig ab. In der Folge sehen sich die verbliebenen Ehrenamtler mit immer größerem Arbeitspensum konfrontiert, so dass sich viele überfordert sehen und sich schließlich zurückziehen. Dr. Wolf appellierte daher an einen neuen Geist des Gemeinsinns, so dass die Lasten der vielfältigen Aufgaben von den Schultern vieler getragen werden können, statt sich nur auf wenige zu stützen.

Zum Höhepunkt der Veranstaltung geriet das Grußwort des amtierenden Bürgermeisters Knut vom Bovert. 

Er richtete nicht nur liebe Wünsche für das Gelingen des Jubiläumsempfangs sowie für die weitere Arbeit Im Dienste der Stadt Haan an die Haaner FDP. Er hatte auch das goldenen Buch der Stadt Haan mitgebracht, in das sich Friedhelm Kohl, in Anerkennung seiner hohen Verdienste in seiner 50 Jahre währenden Ratstätigkeit, eintragen durfte.  

Zum Abschluss führten Dr. Ingo Wolf, die langjährige stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Obermann und Friedhelm Kohl ein Podiumsgespräch, dass von der Journalistin Tanja Albrecht souverän moderiert wurde.

 

Überaus interessant war dabei zu hören, wie unterschiedlich die Sicht auf ganz praktische Fragestellungen aus dem Blickwinkel der Landes- oder der Kommunalpolitik sein kann, dass aber auch unterschiedliche Prioritätensetzung innerhalb einer Fraktion zu recht unterschiedlichen Einschätzungen führen können. Mit Blick auf die jüngsten Diskussionen um den Haaner Haushalt stellte Friedhelm Kohl nochmals seinen Standpunkt dar, dass nachhaltige Politik nur gelingen kann, wenn die Finanzierung solide gesichert ist. Angesichts der hohen sozialen Lasten, die von den Kommunen zu tragen sind, müssen für die übrigen Bereiche klare Prioritäten gesetzt werden. Dadurch müssten dann auch zwangsläufig einige wünschenswerte Maßnahmen unterbleiben, weil sie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln eben nicht finanzierbar seien.

Zu der insgesamt sehr guten Atmosphäre des Empfangs trug insbesondere der Haaner Swing Express unter Leitung von Dr. Artur Koch bei. 

Mit einem perfekt auf die Veranstaltung abgestimmten Repertoire hat die Combo den Empfang  einfühlsam musikalisch begleitet.

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Trauen wir uns! (mpg4, ca. 24MB)

In der Sitzung am 12. Mai 2015 beschloss der Rat der Stadt Haan gegen die Stimmen von FDP und WLH den Haushalt für das laufende Jahr. Das bedeutet, dass der Weg unsolider Finanzen fortgeführt wird. Die Chance, ein Zeichen für die Rückkehr zu solider Finanzwirtschaft in Haan zu setzen, wurde verspielt.

Als im März der Haushaltsentwurf eingebracht wurde, riefen alle Fraktionen nach Einsparungen, zumal kurz vorher die Gemeindeprüfanstalt NRW der Stadt Haan bescheinigte, dass ein Wille zur Konsolidierung des maroden Haushalts innerhalb der letzten fünf Jahre nicht festzustellen sei. Ungeachtet dessen wurden im Verlauf der Haushaltsberatungen von den Fraktionen der CDU, SPD, GAL und WLH weitere kostenträchtige Maßnahmen eingebracht, die den Fehlbetrag aus der laufenden Verwaltungstätigkeit, ohne Investitionen, auf mehr als sieben Millionen Euro anwachsen ließen. Finanziert werden soll dieser aufgeblähte Haushalt durch eine neuerliche Steuererhöhung - die sechste seit 2000 - sowie einen tiefen Griff in die Rücklagen, wodurch das Vermögen der Stadt weiter verringert und der Schuldenstand erhöht werden. 

Auch in diesem Jahr  ist seitens der Verwaltung nicht einmal der Versuch zu erkennen, durch Prioritätensetzung und Effizienzsteigerungen beim Verwaltungshandeln Einsparungen zu erzielen. Dass da erhebliche Sparpotenziale vorhanden sind zeigt ein Blick auf Städte in NRW ähnlicher Größe und ähnlicher Einnahmesituation. Diese sind durchaus in der Lage, mit den verfügbaren Mitteln einen ausgeglichenen Haushalt darzustellen.

In Haan geht man indessen lieber den vermeindlich bequemeren Weg der Steuererhöhung und Verschuldung. Wobei das Haushaltssicherungskonzept durch Zahlenspielereien und ungedeckte Wechsel auf die Zukunft einen Haushaltsausgleich in 2020 suggerieren. Die Realität wird Haan indes bald einholen. Denn wenn es nicht gelingt den Haushalt zu Zeiten sprudelnder Steuerquellen zu konsolidieren, wird ein Abrutschen in den Nothaushalt schon bei leicht rückläufiger Wirtschaftsentwicklung unausweichlich.