Am Samstag, den 14. März 2015 veranstaltete der FDP Kreisverband Mettmann seinen ordentlichen Parteitag im Wyndham Garden-Hotel in Mettmann. In diesem Jahr stellte sich turnusmäßig der gesamte Vorstand zur Wahl. Dabei gab es keine Überraschungen, denn die vom amtierenden Vorstand vorgeschlagenen Kandidaten wurden alle mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt oder erstmalig in den Vorstand gewählt. Dabei erhielt der alte und neue Vorsitzende Dirk Wedel eine geradezu überwältigende Zustimmung. Einen Wechsel gab es bei den stellvertretenden Vorsitzenden. Für die nicht mehr kandidierende Hannelore Hanning rückte die Vorsitzende des Ortsverbandes Ratingen, Dr. Tina Pannes nach. Mit MdL Dirk Wedel, Dr. Tina Pannes und Moritz Körner, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Langenfeld, verfügt der Kreisverband Mettmann über ein junges und schlagfähiges Vorstandstrio. Mit Michael Ruppert und Reinhard Zipper ist die Haaner FDP im insgesamt 10 Mitglieder umfassenden Beirat sehr gut vertreten.

In seinem Rechenschaftsbericht stellte Dirk Wedel klar, dass die FDP für Dienstleistung am Bürger steht, die faire Rahmenbedingungen für alle schafft, und vor allem für Politik, die rechnen kann. Dies spreche offensichtlich weiterhin zahlreiche Mitbürger an, wie der Zugang von mehr als 30 Neumitgliedern zum Kreisverband Mettmann innerhalb des vergangenen Jahres belege. Auf der Ebene der Landespolitik setzt sich die FDP für die Entlastung der Kommunen ein, die durch die Zuweisung hoher Zahlen von Flüchtlingen und zusätzlich durch den ungerechten Kommunal-Soli  gebeutelt werden. Ein besonderes Versagender Landesregierung ist nach Ansicht von Dirk Wedel im Bereich der Digitalisierung zu verzeichnen und durch Vernachlässigung einer Gründungskultur, die auch das Scheitern von Gründern respektvoll einbezieht, bleiben weite Kreativpotenziale ungenutzt.

Klaus Müller, Vorsitzender der Kreistagsfraktion, stellte heraus, dass durch entscheidende Initiativen der FDP der Kreis Mettmann weiterhin schuldenfrei bleibt. So wurde insbesondere erneut ein Deckel für die Personalkosten der Kreisverwaltung festgelegt. Durch die Begrenzung des Kreishaushaltes auf das Nötigste werden die kreisangehörigen Städte unterstützt, die durch ihre mannigfachen Sonderbelastungen auszubluten drohen. Als eines der brennensten Probleme bezeichnete Klaus Müller die Struktur der Förderschulen, die durch die Durchführungsvorschriften des Landes zur Umsetzung der Inklusion existenziell gefährdet sind. Die FDP nehme sich der berechtigten Sorgen der betroffenen Eltern an.

Bleibt nur noch anzumerken, dass auch die Finanzen des Kreisverbandes Mettmann einen soliden Jahresabschluss verzeichnen kann. Trotz erhöhter Belastungen wurde in 2014 wieder ein erheblicher Überschuss erwirtschaftet.