Allenthalben ist zu hören, die Kommunen in Deutschland sind hoch verschuldet und auch die für ihre solide Finanzpolitik bekannte Stadt Haan ist unvermittelt in den Nothaushalt abgeglitten. Dies hat zunehmend Auswirkungen, die alle Bürger mehr oder weniger zu spüren bekommen. Stellt sich also die Frage, wie ist Haan in diese Situation gekommen und wie können die Finanzen wieder ins Lot gebracht werden.
Dass den Bürgern die finanzielle Situation ihrer Gemeinde nicht egal ist zeigten die zahlreichen Sparvorschläge, die auf den Aufruf des Bürgermeisters hin bei der Verwaltung eingingen. Doch so populär diese Aktion auch war, so wenig Erfolg konnte sie letztlich haben, einmal vom Engagement der Bürger abgesehen. Ohne Kenntnis der Einnahmesituation der Stadt und der Ausgabenstruktur laufen gut gemeinte Sparvorschläge schnell ins Leere.
In der Veranstaltung der Haaner FDP am 24. Februar 2011 sollen nicht nur Parteifreunden sondern allen interessierten Bürgern Informationen zu den Eckdaten des Haaner Haushalts gegeben und mögliche Handlungsspielräume aufgezeigt werden. Unterstützt von der 1. Beigeordneten und Kämmerin der Stadt Haan, Frau Dagmar Formella, und moderiert durch den Vorsitzenden des Haaner FDP-Ortsverbandes sowie der FDP-Ratsfraktion Michael Ruppert sollen die Problemkreise der Einnahmen und Ausgaben und deren Beeinflussbarkeit sowie die Ursachen für die hohe Verschuldung Haans in offener Runde diskutiert werden.
Die Haaner FDP möchte mit dieser Veranstaltung einen nachhaltigen Dialog mit den Bürgern der Stadt über fiskalische Themen starten. Denn Leistungen, die für die Bürger durch die Verwaltung erbracht werden, müssen letztlich finanzierbar sein. Besonders in Zeiten knapper Kassen wird dies zur Frage der richtigen Prioritätensetzung, an der nach Überzeugung der Haaner FDP die Bürger durch engen und nachhaltigen Dialog mit Politik und Verwaltung Teil haben sollten.


