Das Wunder von Gruiten

Am Sonntag, den 04. September veranstaltete die Haaner FDP ihr 6. Haaner Entenrennen auf dem Gruitener Mühlenbach (Kleine Düssel) in Gruiten-Dorf. In diesem Jahr ließ das Wetter noch morgens nichts Gutes erwarten. Dicke Wolken hingen am Himmel, aus denen immer wieder teils kräftige Schauer niedergingen. So ging der Aufbau der kleinen Pavillon-Stadt und der Rennstrecke im Nassen und bei verhaltener Stimmung unter den Aktiven vonstatten. Manche fürchteten schon ein Debakel, weil sich möglicher Weise nur vereinzelte Kinder und Begleiter zur Teilnahme am Entenrennen einfinden könnten.

Dennoch wurden die Vorbereitungen unverdrossen vorangetrieben, wozu auch eine Begehung der Rennstrecke und Beseitigung größerer angeschwemmter Hindernisse gehört. Dabei wurde auch einiger Unrat aus dem Bachlauf geborgen. Darunter ein kompletter Pack Zeitungen, wie auf dem Bild zu sehen. 

 

 

Doch, wie sehnlichst erhofft, riss die Bewölkung rechtzeitig vor der Öffnung des Registrierungsbüros für die Teilnehmer auf, die Sonne kam heraus und bereitete optimale Bedingungen für das Entenrennen und das zugehörige Rahmenprogramm. 

Pünktlich um 15:00 Uhr konnte so der Rennleiter Arnd Vossieg für die gut 100 teilnehmenden Kinder das Kommando zum Wassern der Rennenten geben und mit gekonntem Schwung gab die Bürgermeisterin, Frau Dr. Warnecke, den Start frei. Und ab ging es bei guter Strömung auf der ersten Etappe, die hinter der Brücke am Haus am Quall in einer Reuse endete. 

 

 

 Nachdem auch die letzten Nachzügler von den Entenscheuchern Phil Vossieg und Reinhard Zipper über die Strecke gebracht worden waren, ging es auf die Zieletappe. Das Ziel war kurz vor der Mündung des Mühlenbachs in die Düssel aufgebaut, wo Rennleiter Arnd Vossieg aus nächster Nähe den Zieleinlauf registrierte und die Reihenfolge der Enten für das Protokoll durchsagte. Das Feld war weit auseinander gezogen und die siegreiche Ernte erreichte das Ziel mit deutlichem Vorsprung.

 

 

Danach war es an den Helfern, die Rennenten hinter dem Ziel aus dem Wasser zu bergen und zum Sammelpunkt neben dem Haus am Quall zurückzubringen. Ein vorsorglich aufgestellter Zaun verhinderte, dass sich Enten in die Düssel flüchten konnten.

 

 

Auch Pressefotograf Olaf Staschik legte begeistert mit Hand an, soweit ihm die Bilddokumentation der Ereignisse noch Zeit ließ.

Während die Urkunden und  die Siegerehrung von den fleißigen Helferinnen im Rennbüro noch vorbereitet wurden, fand als besonderes Highlight diesmal eine Tombola statt. Zu gewinnen gab es sechs Familienfreikarten, die das Neandertalmuseum anlässlich der Sonderausstellung Duckomenta gestiftet hatte. Als „Glücksfeen“ wirkten der stellvertretende Landrat Michael Ruppert, der FDP-Landtagsabgeordnete Dirk Wedel und der Vorsitzende der jungen Liberalen NRW Moritz Körner, die unter der strengen Aufsicht von Arnd Vossieg die Gewinnlose aus der Losbox zogen. Derweil konnten sich Teilnehmer und Zuschauer an gespendetem Kuchen und Getränken stärken, die von den freundlichen Damen am Erfrischungsstand angeboten wurden.

 

 

 Krönender Abschluss war dann die Siegerehrung mit Preisverleihung. Neben den drei Hauptpreisen wurden noch weitere 22 Preise vergeben. Für diejenigen, deren Enten es nicht so schnell ins Ziel geschafft hatten, gab es Teilnahmeurkunden und einen Schokokuss zum Trost. Außerdem durften alle Teilnehmer ihre Rennenten zur Erinnerung mit nachhause nehmen.

 

 

Bald nach Schluss der offiziellen Veranstaltung trübte sich der Himmel wieder drohend ein, doch den Helfern blieben beim Verstauen der Pavillons und der weiteren Ausrüstung erneute Regenduschen erspart. Heute ein wahres Wunder.

 

Während sich die Politik in die Sommerpause begeben hat, laufen die Vorarbeiten für das 6. Haaner Entenrennen, das am 04. September 2016,
wie gewohnt, auf der kleinen Düssel in Gruiten-Dorf durchgeführt werden soll.
 

 

Anlässlich der Sonderausstellung „Duckomenta“ (noch bis zum 30. Oktober 2016) wird das Entenrennen in Kooperation von Haaner FDP und Neandertalmuseum ausgerichtet. Auch die auf dem Bild mit unserer Quietschente dargestellten steinzeitlichen Enten werden dabei sein und weitere Überraschungen mitbringen. Mehr soll hier noch nicht verraten werden.

Vor dem Start sind noch etliche Vorbereitungen zu treffen, um wieder ein tolles Entenrennen mit vielen begeisterten Kindern (und Eltern, Omas und Opas, Tanten und Onkeln)  zu feiern.

 

Der FDP-Ortsverband hatte am 20.05.2016 zum Stammtisch ins Restaurant Chau an der Kaiserstraße geladen. Neben anderen Themen sollte auch der geplante Umbau der Haaner Schulstruktur diskutiert werden. Tatsächlich dominierte die von der Ratsmehrheit favorisierte Einrichtung einer Gesamtschule, bei Einstellung der Realschule und der Grundschule am Standort Walder Straße, den Abend. 

Insbesondere die diesmal zahlreich erschienenen Gäste, darunter auch Verfasserinnen des offenen Briefes an die Stadt, bemängelten das Ausbleiben eines öffentlichen Diskurses dieses für die Stadt als Ganzes wichtigen Themas. Auch Michael Ruppert, FDP-Fraktionsvorsitzender, hat bereits mehrfach im Rat und dem zuständigen Schulausschuss diese öffentliche Diskussion angemahnt. Insbesondere sei in den öffentlichen Sitzungen nicht dargestellt worden:

  • Welche möglichen Alternativen wurden betrachtet?
  • Welche Kriterien wurden für die Beurteilung der betrachteten Schulformen zugrunde gelegt?
  • Welche Bewertungsergebnisse waren ausschlaggebend für die Auswahl der Gesamtschule?

Für Unverständnis sorgt auch die große Eile, mit der die Gesamtschule durchgedrückt werden soll. Dies insbesondere, da die Schulszene durch den Neubau des Gymnasiums bereits stark belastet ist. Darüber hinaus gibt es derzeit noch keine klaren Erkenntnisse über die entstehenden Kosten der Schulentwicklung an der Walder Straße. Die Aussage der Kämmereien und 1. Beigeordneten Formella im Rahmen der Elterninformation, dass die Stadt Haan über genügend große Ressourcen verfüge, um das Projekt zu stemmen, nimmt schon Wunder. Wurde doch im Zusammenhang mit dem Neubau des Gymnasiums stets betont, dass der die städtischen Finanzen bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit belaste.

Ein Gast brachte noch einen weiteren Gesichtspunkt ins Spiel. In den Nachbarstädten bestehen bereits mehrere wohl etablierte Gesamtschulen, gegen die sich die neue Haaner Gesamtschule wird behaupten müssen. Es müsse also auch betrachtet werden was passiert, falls in den Folgejahren keine auskömmlichen Anmeldezahlen mehr für die Haaner Gesamtschule zustande kämen. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist die von der FDP-Ratsfraktion geforderte Abstimmung mit den Nachbarstädten hinsichtlich einer fortgeschriebenen Schulentwicklungsplanung längst überfällig.

 

Am Samstag vor Ostern überbrachten FDP-Mitglieder den Haaner Bürgerinnen und Bürgern wieder auf besondere Art ihre Ostergrüße. In diesem Jahr wurde Marktbesuchern der Gruß mit einem bunten Osterhähnchen aus Schokolade versüßt, das besonders von den kleinen Passanten gern mit einem strahlenden Lächeln entgegen genommen wurde.

 

Auch Petrus hatte seine Freude daran und bescherte der Aktion strahlenden Sonnenschein. 
Michael Ruppert, Barbara Zipper und Ingrid Schüffner machte die Aktion wieder sichtlich Spaß.

Das Wetter hatte es nicht gut gemeint am Abend des liberalen Stammtischs, und so blieben einige der Plätze unbesetzt, die Eva-Lotta Dahmann im Restaurant C. Pio reserviert hatte. Doch trotz der ungewöhnlich geringen Resonanz auf die Einladung entwickelten sich sehr intensive und lebhafte Gespräche rund um die Haaner Politik. Beherrschendes Thema war dabei die Bewältigung des starken Zuzugs von Schutzsuchenden nach Haan. Doch auch die persönlichen Gespräche kamen nicht zu kurz. So war der liberale Stammtisch wieder eine interessante und kurzweilige Veranstaltung.