Am 05.08.2015 trafen sich Mitglieder der Haaner FDP zu ihrem turnusmäßigen Stammtisch in der Gaststätte zur Brücke in Haan. Ungewöhnlich groß war diesmal das Interesse externer Gäste an der traditionell formlosen Zusammenkunft. So wurden Herr Greeff, der Mitglied der CDU-Ratsfraktion ist, sowie die zwei Kandidatinnen für das Bürgermeisteramt Frau Dr. Warnecke und Frau Haage recht herzlich in der Runde willkommen geheißen. 

In seiner Begrüßung erinnerte der Ortsverbandsvorsitzende Reinhard Zipper an den gelungenen FDP-Empfang, der am 30. Mai in der Heidberger Mühle stattfand. Der Empfang stand unter dem Motto 70 Jahre FDP in Haan, 50 Jahre Friedhelm Kohl im Rat der Stadt Haan sowie 40 Jahre Selbstständigkeit der Stadt nach der Abwehr der drohenden Eingemeindung von Haan nach Solingen und Gruiten nach Wuppertal. Des Weiteren verwies Reinhard Zipper auf das bevorstehende Entenrennen auf der kleinen Düssel am 30. August. Hierfür werden noch einige helfende Hände und weitere Kuchenspenden benötigt.

Nach einer kurzen Präsentation über Entwicklungen der städtischen Finanzen in den letzten Jahren konzentrierten sich die Gespräche darauf, wie deren Zustand und die weiteren Planungen der Verwaltung zu bewerten seien. Hieraus ergaben sich einige offene Fragen, die mit der Verwaltung im Rat und in den zuständigen Fachausschüssen zu erörtern sein werden. Ebenfalls breiten Raum nahm die Problematik der sprunghaft zunehmenden Zuweisung von Flüchtlingen ein. Eine menschenwürdige und möglichst integrative Unterbringung und Betreuung der eintreffenden Menschen stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen, die auch Auswirkungen auf wichtige städtische Projekte haben werden. Es wurde Angeregt, die Verwaltung aufzufordern, den kommenden Aufwand für die Aufnahme der Flüchtlinge zeitnah abzuschätzen, um dann mit dem Rat zu erörtern, wie dieser zusätzliche Aufwand aus dem laufenden Haushalt erwirtschaftet werden kann. Einfache Lösungen der Vergangenheit, bei denen in erster Linie Erhaltungsmaßnahmen der städtischen Infrastruktur gestrichen wurden, müssen dabei vermieden werden.

Es war einer der politischsten Stammtische der Haaner FDP seit längerer Zeit. Er endete erst in den späten Abendstunden, was für das hohe Interesse der Teilnehmer an den Gesprächsthemen spricht.


Am 30. August 2015 heißt es wieder: „Enten zu Wasser!“ Dann veranstaltet die Haaner FDP das fünfte Entenrennen auf der kleinen Düssel in Gruiten-Dorf. 

Ab 13:30 Uhr wird das Entenrenn-Team wieder neben dem Haus am Quall bereit stehen, um die Teilnehmer für das Rennen zu registrieren und die Rennenten zuzuweisen. Um 15:00 Uhr wird dann schließlich das Kommando zum Wassern der Enten ertönen

und der Rennleiter wird die Rennenten auf den Weg auf der kleinen Düssel von der katholischen Kirche bis zur Mündung in die (große) Düssel schicken.

Den Trainern der schnellsten Enten winken wieder attraktive Preise, die bei der abschließenden Siegerehrung überreicht werden.

 

Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer wird gesorgt. Mit Kuchen, Kaffee und Soft Drinks lassen sich die Renn- und Wartezeiten gut verbringen. Da muss nur noch das Wetter mit spielen für ungetrübte Begeisterung von Jung und Alt.

 Weitere Informationen finden Sie hier im PDF.

Hier finden Sie eine Diashow mit Bildern vom FDP-Jubiläumsempfang vom 30.05.2015.

Bilder und Diashow © wolf de haan

Unter dem Motto „40 Jahre freies Haan, 50 Jahre Friedhelm Kohl im Rat der Stadt Haan, 70 Jahre Freie Demokraten“ hatte die Haaner FDP Vertreter aus Politik und Gesellschaft zu einem Empfang in die Heidberger Mühle eingeladen. Trotz zahlreicher paralleler Veranstaltungen fand die Einladung hohe Akzeptanz und so konnte Michel Ruppert im Namen von Vorstand und Fraktion der Haaner FDP ca. 80 Gäste in dem geschmackvoll dekorierten Veranstaltungssaal der Heidberger Mühle begrüßen.

 

In seiner Eröffnungsrede hob Michael Ruppert die großen Entscheidungen der Vergangenheit hervor, die Haan und Gruiten vor 40 Jahren vor der Eingemeindung nach Solingen, respektive Wuppertal, bewahrten und schließlich auch zum Erhalt der Selbstständigkeit der Stadtsparkasse Haan führten. An all diesen großen und auch weiteren wichtigen Entscheidungen hatte Friedhelm Kohl während seiner insgesamt 50 Jahre währenden Mitgliedschaft im Rat der Stadt Haan hervorragenden Anteil. Dabei hatten die Belange der Stadt Haan für Ihn immer Vorrang vor landes- und auch kreispolitischen Interessen - auch wenn sie aus der eigenen Partei stammten. 

Als Festredner nahm der frühere Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen und heutige Vorsitzende des Rechtsausschusses im NRW-Landtag Dr. Ingo Wolf das Thema der ehrenamtlichen Tätigkeit auf. 

Er wies darauf hin, dass in den britischen und amerikanischen Besatzungszonen schon bald nach dem Kriegsende im Mai 1945 sich in vielen Orten, so auch in Haan, demokratische Parteien wieder oder neu gründeten. Dies geschah ehrenamtlich und unter äußeren Bedingungen, die es schwer machten das tägliche Überleben zu sichern. In heutiger Zeit, und dies gilt nicht nur für die politische Arbeit, nimmt die Bereitschaft sich dauerhaft ehrenamtlich zu betätigen stetig ab. In der Folge sehen sich die verbliebenen Ehrenamtler mit immer größerem Arbeitspensum konfrontiert, so dass sich viele überfordert sehen und sich schließlich zurückziehen. Dr. Wolf appellierte daher an einen neuen Geist des Gemeinsinns, so dass die Lasten der vielfältigen Aufgaben von den Schultern vieler getragen werden können, statt sich nur auf wenige zu stützen.

Zum Höhepunkt der Veranstaltung geriet das Grußwort des amtierenden Bürgermeisters Knut vom Bovert. 

Er richtete nicht nur liebe Wünsche für das Gelingen des Jubiläumsempfangs sowie für die weitere Arbeit Im Dienste der Stadt Haan an die Haaner FDP. Er hatte auch das goldenen Buch der Stadt Haan mitgebracht, in das sich Friedhelm Kohl, in Anerkennung seiner hohen Verdienste in seiner 50 Jahre währenden Ratstätigkeit, eintragen durfte.  

Zum Abschluss führten Dr. Ingo Wolf, die langjährige stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Obermann und Friedhelm Kohl ein Podiumsgespräch, dass von der Journalistin Tanja Albrecht souverän moderiert wurde.

 

Überaus interessant war dabei zu hören, wie unterschiedlich die Sicht auf ganz praktische Fragestellungen aus dem Blickwinkel der Landes- oder der Kommunalpolitik sein kann, dass aber auch unterschiedliche Prioritätensetzung innerhalb einer Fraktion zu recht unterschiedlichen Einschätzungen führen können. Mit Blick auf die jüngsten Diskussionen um den Haaner Haushalt stellte Friedhelm Kohl nochmals seinen Standpunkt dar, dass nachhaltige Politik nur gelingen kann, wenn die Finanzierung solide gesichert ist. Angesichts der hohen sozialen Lasten, die von den Kommunen zu tragen sind, müssen für die übrigen Bereiche klare Prioritäten gesetzt werden. Dadurch müssten dann auch zwangsläufig einige wünschenswerte Maßnahmen unterbleiben, weil sie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln eben nicht finanzierbar seien.

Zu der insgesamt sehr guten Atmosphäre des Empfangs trug insbesondere der Haaner Swing Express unter Leitung von Dr. Artur Koch bei. 

Mit einem perfekt auf die Veranstaltung abgestimmten Repertoire hat die Combo den Empfang  einfühlsam musikalisch begleitet.

Um das Video auf Ihren Computer zu sichern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Video und klicken Sie dann auf "Video sichern unter".

Trauen wir uns! (mpg4, ca. 24MB)