Hochwasserschutz Haan-Gruiten

FDP Haan: Hochwasserschutz in Gruiten stärken


Knapp drei Jahre ist die Flutkatastrophe her, die in vielen Teilen NRWs großen Schaden angerichtet hat. Besonders stark wurde das unter Denkmalschutz stehende Gruiten Dorf getroffen. Da es seitdem keine nennenswerten Verbesserungen des Hochwasserschutzes für eines der kulturellen Aushängeschilder der Gartenstadt Haan gegeben hat, traf sich die FDP Haan mit Georg Wilhelm Adamowitsch, Vertreter der Interessengemeinschaft Hochwasser Gruiten, vergangenen Montag, um die Lage zu beraten.
Ziemlich schnell wurde deutlich, dass Haan in der Aufarbeitung der Flutkatastrophe als auch bei der Umsetzung notwendiger Maßnahmen zur Vorbeugung einer vergleichbaren Notsituation vielen Kommunen weit hinterherhängt. Erst im Januar 2024 wurde ein erstes Gutachten über mögliche Schutzmaßnahmen im Umweltausschuss präsentiert. Diese Tatsache sei „besonders bitter“, da Gruiten Dorf von der europäischen Union sogar als offizielles Überschwemmungsgebiet definiert ist, so Georg Wilhelm Adamowitsch. „Die Lage ist zudem außerordentlich brenzlig in Gruiten Dorf, da viele Maßnahmen, die die Eigentümer gerne zum Schutz ihrer Häuser vollziehen würden, nicht mit dem Denkmalschutz vereinbar seien. So können beispielsweise Türen und Fenster nicht mit Schutzkonstruktionen versehen werden“, so Georg Wilhelm Adamowitsch weiter. Für die Vertreter der FDP in Haan wurde durch das Gespräch schnell deutlich, dass dieses wichtige Thema auf der städtischen Agenda zu priorisieren ist: „Die Stadt Haan muss gemeinsam mit dem BRW (Bergisch-Rheinischer Wasserverband) erarbeiten, wie sowohl der Schutz des Eigentums der Bürgerinnen und Bürger als auch des historischen Ortskern Gruitens gewährleistet werden kann. Dafür werden wir uns einsetzen“, so Hendrik Sawukaytis, Vorsitzender der FDP Haan und Ratsmitglied.


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